Der Panzerwald

Erstmal sorry für die Stille hier (Hahaha! Wie ironisch xD). Studium und Privates machten gleich doppelt Stress. Dafür habe ich heute ein nettes Schmankerl von unserer letzten Tour! Noch besser: Es ist ein Lost Places, den jeder easy besuchen kann, eigentlich ist es nämlich kein Lost Place, aber irgendwie schon.

Die Rede ist von ein paar Panzern, scheinbar Hartziele im sogenannten „Brander Wald“. Wer zufällig mal was davon gehört hat, wird sich jetzt wohl denken: „Aber das ist doch ein Naturschutzgebiet? Warum wird da auf Hartziele geschossen?“. Ja, liebe Nachbarn…bei euch geht das schon. Der Brander Wald ist nicht nur ein Naturschutzgebiet, sondern auch ein Truppenübungsplatz, gelegen zwischen Aachen und Stolberg. Dank des Status als Naturschutzgebiet ist es ein beliebter Ort für Anwohner und Hundefreunde, aber auch die Bundeswehr übt hier eben gerne. Man sollte also, bevor man das Gebiet betritt Ausschau nach der roten Flagge halten, ist die gehisst, findet gerade eine Übung statt. Daran sollte man sich besser auch halten 😉 Ihr seht, kein „loster“ Lost Place, sondern öffentlich zugänglich, zumindest meistens.

Bei uns war die Flagge glücklicherweise nicht gehisst, aber das Wetter nicht ganz ideal. Am frühen Vormittag war es noch etwas kühl und der Wald präsentierte sich mit angenehmer Ruhe. Nach etwa 10 Minuten erreichten wir den ersten Panzer, aber was macht er da? Zwar grenzt das Gebiet an den ehemaligen Westwall, aber bis auf die Höckerlinie im Süden gibt es hier keine Kriegsrelikte. Auch die Panzer nicht. Insgesamt 4 Panzer finden sich verstreut im Gebiet, 3 M47 Patton und ein M41Bulldog. Hinter einer Wand steht auch noch ein Transportfahrzeug. Wie schon gesagt handelt es sich um Hartziele, also unbewegliche, harte Objekte auf die man schießen kann. Mein Komplize hatte es auf jeden Fall lustig auf dem Lauf 😉

Die 3 anderen stehen ein paar Minuten weiter nah beieinander. Im Gegensatz zum ersten Panzer sahen diese aber schon etwas mehr mitgenommen aus.

Auf den Weg zum Transportfahrzeug kam uns dann eine Gruppe uniformierter, bewaffneter junger Männer entgegen. Zuerst dachten wir schon, wir hätten eine Übung verpasst, aber die Gruppe lief relativ unbeeindruckt an uns vorbei. Zum Schluss schauten wir noch kurz bei der Höckerlinie vorbei und liefen zurück zum Auto. IMG_0234Alle Militaria-Begeisterten, die in der Nähe sind: Es lohnt sich! Plant aber etwa 2 Stunden ein, das Gebiet ist relativ weitläufig. Ansonsten kann man auch die ein oder anderen geschützten Vogel beobachten. 😉 Für uns war das Rumklettern auf einem alten Panzer definitiv ein Highlight. Rein kommt man übrigens nicht, alle Öffnungen sind verschweißt.

Cheers!

~ Roach ❤

Ein Gedanke zu “Der Panzerwald

  1. Hier in der Nähe war auch ein Truppenübungsplatz, der aber nun stillgelegt wurde. Panzer etc. stehen dort nicht rum. Schade, ich fände sowas mal interessant zu sehen. Leider darf man das Gebiet auch noch nicht betreten, ist noch zu gefährlich. Nur ein Radweg führt drum herum, aber den nutzen wir gern auf unseren Ausflügen. Dafür kann sich die Natur dort jetzt gut erholen.

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