Die Galenit-Mine

Die Mine wird das erste Mal im 15. Jahrhundert erwähnt. Demnach wurden dort Galenit, Eisen und auch Silber abgebaut, wobei der Silberabbau nicht sehr erfolgreich ist, man konzentriert sich darauf hin auf den Abbau von Sulfiden zur Gewinnung von Zink. Durch die Weiterentwicklung der Maschinen und der sinkenden Nachfrage kam die Minengesellschaft in immer größere finanzielle Probleme. In den Siebzigern mussten nach Protesten der Angestellten über 70 Personen entlassen werden. Die Besetzung wurde damit über die Hälfte reduziert. Die letzten Bergleute arbeiteten bis Anfang der 2000er hauptsächlich unter Tage, wobei mächtige Tunnel entstanden.

Die Mine ruht heute abenteuerlich über einem Bach direkt im Hang. Abenteuerlich ist auch die Kletterei im Inneren. Die Metallböden sind gerostet und angenehmes Gehen ist fast nur noch über die Balken möglich. Der Rest ist salopp gesagt …etwas wacklig. Was aber ziemlich cool ist, sind die Geräte, die noch da stehen. Von unten nach oben kann man die diversen Produktionsabschnitte verfolgen. Vorbei an der Sandschraube und der Rüttelmaschine, kommt man über das Fließband hinunter in den Stollen, der ist zum Großteil geflutet. Für uns ging es daher links wieder raus, zurück aus ihren Tiefen in die teils noch verschneite Bergregion.

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