Roach Reviews: Schattentour

Soooooo…ich hoffe ihr hattet schöne Feiertage! Leider hat es mich am 24. voll erwischt und ich lag erstmal mit Magen-Darm angehängt an einer Flasche auf der Couch und habe eh alles mehr oder weniger verschlafen. xD

Aber dafür konnte ich endlich mal ein bisschen was lesen. Deswegen geht es in diesen Beitrag um einen Roman: Schattentour von Jessica Swiecik.

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Erstmal eine kurze Inhaltsangabe (ist ja wie in der Schule xD):

Shannon, Malte, Lara und Adam sind Urban Explorer. Sie gehen regelmäßig gemeinsam auf sogenannte Urbex-Touren, um sich alte, längst vergessene Gebäude anzuschauen, Fotos zu machen und in die Vergangenheit dieser Lost Places abzutauchen. Im Internet wurden sie auf das „Unus“ aufmerksam, einst ein Luxushotel, das seit vielen Jahren einsam und verlassen im Wald in der Nähe Frankfurts ruht. Doch schnell stellen sie fest, dass sie dort nicht allein sind. Ein Geisterjägerteam hat sich diese Nacht für ihre paranormalen Untersuchungen ausgesucht. Beide Gruppen merken schnell, dass mit dem Hotel etwas nicht stimmt. Sie finden seltsame Gästebucheinträge und Lebensmittel, die noch haltbar sind, obwohl das Hotel vor über 20 Jahren geschlossen wurde. Das „Unus“ ist noch am Leben und verbirgt ein tödliches Geheimnis! 

Ihr könnt euch vermutlich vorstellen, warum das Buch mein Interesse weckte. Wir verfolgen also zwei Gruppen im einst hochgelobten, edlen „Unus“. Zum einem nämlich das Urban Explorer-Team bestehend aus den vier Studenten:

Shannon: Eine amerikanisch-deutschen Urban Explorerin, welche bereits einige Touren hinter sich hat.

Malte: Der ruhige Part des Teams mit einer heimlichen Liebe für Shannon.

Adam: Ein aufgedrehter Punk und

Lara: Eine junge Frau, die nicht so ganz ins Team passt, zickig und sehr auf ihr Äußeres bedacht und zudem heimlich verliebt in Malte.

Dann gibt es noch die Ghost Discoverer bestehend aus

Elin: einer schwedischen Studentin

Carly: Eine sonderbare junge Frau, die verrückt nach Geistern ist und

Fynn: Ein schweigsamer, rothaariger Junge.

Während die Urbexer im „Unus“ eigentlich das übliche suchen, Bilder, Adrenalin und Geschichten haben die Geisterjäger einen ganz anderen Ansatz. Das Team, welches sich über ein Forum zusammengefunden hat möchte in der selben Nacht wie die Urban Explorer paranormale Nachforschungen anstellen, das Unus hegt nämlich ein dunkles Geheimnis! Nacheinander treffen die Teams im Hotel ein und bemerken schnell Unstimmigkeiten. Diese sind aber in erster Linie die zurückgelassenen Sachen der anderen Gruppen. Doch schon bald häufen sich die Auffälligkeiten, frische Lebensmittel und seltsame Gästebucheinträge, laufendes Wasser aus abgeschlossenen Zimmern und die Spuren, dass sich im Unus wesentlich mehr Leute aufhalten als nur unsere sieben Protagonisten. Nach einem Streit verschwindet auch noch Lara spurlos in der Dunkelheit und auch Fynn scheint ebensfalls verschwunden zu sein. Während Malte und Shannon sich gemeinsam auf Spurensuche begeben trifft Adam auf die beiden Geisterjägerinnen, die sich auf den Heimweg machen wollen, doch entsetzt feststellen müssen, dass die Klinke an der Tür fehlt. Eine Horrornacht für alle Beteiligten beginnt…

Fazit: Anfangs war ich etwas überfordert und es hat etwas gebraucht sich einzulesen. Dies lag in erster Linie daran, dass einem viele Charaktere direkt vorgestellt wurden und alle mehr oder weniger viele ausgearbeitete Eigenschaften und Wesenszüge hatten. Mit dem Einstieg ins Unus geht es dann schon besser. Die Autorin switcht zwischen den beiden Teams hin und her und baut damit eigentlich eine schöne Spannung auf. Manche Sachen werden so durch die Taten der jeweils anderen Gruppe erklärt, manche können so aber nicht geklärt werden und lassen die böse Vorahnung entstehen, dass sich noch jemand dort aufhält. Auch wenn sich gegen die Mitte die Geschichte etwas zäh zieht, so war das Ende doch überraschend. Es dauerte eine ganze Weile herauszufinden, was nun wirklich vorging. Durch die Trennung der Protagonisten kam tatsächlich jeder in Frage. Die ursprünglichen Gründe für den nächtlichen Besuch des Hotels rückten mit fortlaufender Handlung natürlich immer mehr in den Hintergrund. Wer hat auch noch Lust zum Fotografieren, wenn man um sein Leben bangen muss? Mit Geister jagen kenne ich mich nicht aus aber zumindest die Grundsätze der Uran Exploration, meistens vertreten durch Shannon, waren da und haben für die Mitglieder eine ganz eigene Stellung und sind nachvollziehbar.

Was mich persönlich am meisten gestört war die unterschiedliche Charakterentwicklung der einzelnen Protagonisten, es war leider relativ offensichtlich, wer am Ende die Hauptrollen spielen wird. Mehr als das waren es aber vor allem die Romanzen. Einige wirkten leider sehr gezwungen und störten auch einfach nur noch. Über andere Kleinigkeiten, ist es zum Beispiel sinnvoll nachts in einem riesigen Hotel herumzulaufen und sich dann noch extra zu trennen, lässt sich natürlich streiten. Da es sich um einen Roman handelt war es natürlich in erster Linie wichtig um Spannung aufzubauen und das ist auch gelungen.

Schattentour ist ein nettes kurzweiliges Buch mit kleinen Macken aber einer durchdachten Geschichte und schönen Schreibstil.

Cheers!

2 Gedanken zu “Roach Reviews: Schattentour

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